aus der BesetzerInnen Zeitung

„… wir stellen uns vor, daß die besetzerlnnenzeitung weniger ne richtige zeitung wird, sondern vor allem ein diskussionszettel zwischen den besetzten häusern + auch mit geräumten besetzerlnnen, häuser- und mietkampfgruppen wird, denn da besteht im moment das größte problem: daß wir uns unterein­ander kaum kennen, wenig voneinander wissen + uns oft isoliert fühlen, obwohl wir doch eigentlich total viele sind. (…)

wir stellen uns das konzept so vor, daß ungefähr ab anfang September jede woche in einem anderem haus, bei einer ande­ren gruppe ein offenes redaktionstreffen stattfindet, wo zu­nächst die jeweilige hausgruppe ihre plane + Überlegungen zu infos erzählt + dann mit anderen die beiträge für die näxte nummer fertigstellt, es gibt dazu einen briefkästen im in-foladen mainzer str.5, wo alle beitrage möglichst 1-2 tage vor der offenen redaktionssitzung eingeworfen oder abgegeben werden sollten.
wann welches haus welche ausgäbe macht, können wir schon län­gerfristig ausmachen, so daß jedes haus dann 2, 3 wochen vor-bereitungszeit hat. wir denken, dieses rotationsprinzip wird das info bunter, vielseitiger machen. + wir werden nicht zu profikommentato-ren – davon gibts ja schon genug finstere beispiele aus dem westberliner häuserkampf.
außerdem kanns auch für jedes einzelne haus gut sein, wenn ihr euch trotz allen aktuellen psychos + sonstigem streß auf­rafft, euch zusammen was fürs info zu überlegen. …“ Zitiert aus der BesetzerInnenzeitung (BZ), Nr. 00, vom 6. August 1990 [mehr zur BZ erfahren …]

 

Titelseite BesetzerInnenZeitung, Nr. 4 vom 12. September 1990

Reaktion und harte Kritik auf den Beitrag, sowie am Autor von: „Guben 1. September [ein Kreutz(iger)Zug?]“ aus der BesetzerInnen Zeitung Nr. 3

– aus BesetzerInnenZeitung Nr. 4, vom 12. September 1990 – Der Autor bezieht sich auf diesen Text: http://guben-1-september-ein-kreutzigerzug GUBEN Woher nimmst Du das Recht, mich als mackerhaften Prügelidioten zu bezeichnen?! Gubener Antifas waren es ja wohl, die uns um Hilfe baten. Und nach meinem antifaschistischen Selbstverständnis war es klare Sache, nach Guben zu fahren, um dort … „Reaktion und harte Kritik auf den Beitrag, sowie am Autor von: „Guben 1. September [ein Kreutz(iger)Zug?]“ aus der BesetzerInnen Zeitung Nr. 3“ weiterlesen

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BesetzerInnenZeitung Nr. 3/90

Guben 1. September [ein Kreutz(iger)Zug?]

– aus BesetzerInnenZeitung, Nr. 3, vom 5. September 1990 – Für den 1.September gab es für Guben an der Neiße (Grenzstadt zu Polen) Fascho-Alarm. Die Gerüchte um Störung eines deutsch-polnischen Volksfestes durch Schlesierverbände, Neonazis mit Kühnen oder ähnliche Unholde blieben Gerüchte – glücklicherweise, denn die Beteiligung Nichtgubener Antifas war nicht eben reichlich. Aus Berlin reisten … „Guben 1. September [ein Kreutz(iger)Zug?]“ weiterlesen

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Flugblatt: Kein Dialog mit Faschisten!

Offener Brief an Ingrid Köppe vom Bündnis 90

– aus BesetzerInnen Zeitung, Nr. 00, vom 6. August 1990 – Ihren Vorschlag zu einem Dialog zwischen der faschistischen „Nationalen Alternative“ und den „Autonomen“ halten wir für falsch und gefährlich. Aus unserem antifaschistischen Selbstverständnis ergibt sich, dass wir uns zu keinem Zeitpunkt und unter keinen Umständen mit Nazis an einen Tisch setzen werden. Dazu erklären … „Offener Brief an Ingrid Köppe vom Bündnis 90“ weiterlesen

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BesetzerInnenZeitung, Nr. 00 vom 6. August 1990

Faschistischer Terror auf dem Ostbahnhof gegen AusländerInnen

– aus BesetzerInnen Zeitung, Nr. 00, vom 6. August 1990 – 21.07.90 Samstag Der Zug Warschau – Paris kommt an. Die Bahnpolizei versucht Polen am Aussteigen zu hindern, mit der Begrün¬dung, sie könnten ja woanders aussteigen. Die Leute drängen aus dem Zug und werden von der BePo vertrieben. Wasserwerfer, Gas, Knüppel werden angewandt, Hunde haben … „Faschistischer Terror auf dem Ostbahnhof gegen AusländerInnen“ weiterlesen

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BesetzerInnenZeitung, Nr. 00 vom 6. August 1990

BUNDESWEITE DEMONSTRATION GEGEN NATIONALE EUPHORIE

– aus BesetzerInnen Zeitung Nr. 00, vom 6. August 1990 – Das Bündnis „Radikale Linke“, das schon die Demonstration „Nie wieder Deutschland“ am 12. Mai in Frankfurt organisiert hat, hat auf seinem Kongress Anfang Juni in Köln beschlossen, zu einer Großdemonstration um den 9. November 1990 herum aufzurufen. Als möglicher Ort ist Berlin im Gespräch. … „BUNDESWEITE DEMONSTRATION GEGEN NATIONALE EUPHORIE“ weiterlesen

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BesetzerInnenZeitung Nr. 3/90

Eingabe des Infoladen Bandito Rosso, an den Magistrat von Berlin (Ost), zum faschistischen Charakter der NA-Tarnorganisation WOSAN

– aus BesetzerInnen Zeitung, Nr. 3, vom 5. September 1990 – Infoladen Bandito Rosso Lottumstraße 10a Berlin 1054 An den Magistrat von Berlin Stadtrat für Inneres Herrn Thomas Krüger Berliner Rathaus Jüdenstraße Berlin 1020 Berlin am 17.08. 1990 Werter Herr Stadtrat Krüger! In verschiedenen Verlautbarungen haben Sie in den letzten sechs Wochen erklärt, das ,,Problem … „Eingabe des Infoladen Bandito Rosso, an den Magistrat von Berlin (Ost), zum faschistischen Charakter der NA-Tarnorganisation WOSAN“ weiterlesen

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BesetzerInnenZeitung, Nr. 1 vom 22.08.1990

Naziangriff & Saufen mit Nazis? Ein öffentlicher Diskurs zwischen besetzten Häusern.

– aus der BesetzerInnen Zeitung Nr. 1, vom 22. August 1990 – Pfarrstraße: Wir haben die Schnauze voll! Die Pfarrstraße ist uns allen ja seit längerem bekannt durch eine Vielzahl von Schoten, die sie sich bisher dort geleistet haben (Magistratsauftritt, Einzelverhandlungsbereitschaft, Kommunikation mit Faschos). Für uns und hoffentlich für alle ist klar, dass es weder … „Naziangriff & Saufen mit Nazis? Ein öffentlicher Diskurs zwischen besetzten Häusern.“ weiterlesen

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BesetzerInnenZeitung, Nr. 2 vom 29.08.1990

Scheißaktion am REP Stand!!!

– aus BesetzerInnen Zeitung , Nr. 2, vom 29. August 1990 – Worum geht es überhaupt? Am 18.08. bauten die REPs an der Frankfurter Allee, neben dem gleichnami¬gen U-Bahnausgang, einen Infostand auf. Es war klar, dass wir das nicht einfach hinnehmen konnten, vor allem weil der Standort (nähe Mainzer) als Provokation angesehen wurde. Genaueres war … „Scheißaktion am REP Stand!!!“ weiterlesen

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BesetzerInnenZeitung, Nr. 2 vom 29.08.1990

Faschistischer Angriff auf besetzte Häuser Marchstraße/Einsteinufer (Berlin-West) zurück geschlagen?!

– aus BesetzerInnen-Zeitung, Nr. 2, vom 29 August 1990 – Am Samstag, den 25.8. griffen ca.6 Neonazis um 0.30 Ohr das besetzte Haus Marchstr.23 an. Sie bewarfen die Bewohnerinnen mit Pflastersteinen und Flaschen, zerstörten einige Fenster. Als die Bewohnerinnen sie entlang des Einsteinufers verfolgten, wurden sie aus einem Hinterhalt von weiteren 9 Faschisten mit Eisenstangen, … „Faschistischer Angriff auf besetzte Häuser Marchstraße/Einsteinufer (Berlin-West) zurück geschlagen?!“ weiterlesen

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aus der BesetzerInnen Zeitung

„… wir stellen uns vor, daß die besetzerlnnenzeitung weniger ne richtige zeitung wird, sondern vor allem ein diskussionszettel zwischen den besetzten häusern + auch mit geräumten besetzerlnnen, häuser- und mietkampfgruppen wird, denn da besteht im moment das größte problem: daß wir uns unterein­ander kaum kennen, wenig voneinander wissen + uns oft isoliert fühlen, obwohl wir … „aus der BesetzerInnen Zeitung“ weiterlesen

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